Nachhaltiger und Schonender Anbau im Einklang mit Natur und Mensch

Integrierter und kontrollierter Anbau in Baden-Württemberg

Mit den Richtlinien des integrierten und kontrollierten Anbaus pflegt Deutschland eines der strengsten Pflanzenschutzgesetze im europäischen Raum.

Im integrierten Obstbau berücksichtigen wir in besonderem Maße ökologische Methoden bei der wirtschaftlichen Produktion qualitativ hochwertiger Früchte.

Das heißt, der Einsatz von chemischen Pflanzenbehandlungsmitteln wird minimiert, die Umwelt geschont. Der Verbraucher erhält somit möglichst rückstandsfreie Produkte.

 

Das Qualitätszeichen Baden-Württemberg ist ein Landeszeichen, dass es Verbrauchern erleichtert qualitativ hochwertige Produkte aus Baden-Württemberg zu erkennen.

 


Die Produktion von Äpfeln im integrierten Anbau

Äpfel aus kontrolliertem Anbau

Artgemäße Standortwahl und Anbauplanung.

Der Apfel hat, je nach Sorte, bestimmte Ansprüche an den Standort. Vorteilhaft für die integrierte Produktion sind kleine Baumformen. Diese werden durch den Anbau mit schwachwachsenden Unterlagen erreicht.

Angepaßte Bodenpflege und Pflanzenernährung zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit.
In der Regel sind die Fahrgassen einer Obstanlage begrünt. Damit die Apfelbäume Wasser und Mineralstoffe ohne Konkurrenz erhalten wird der schmale Bereich der Baumstreifen mit einem notwendigen Maß an Unkrautbekämpfungsmitteln behandelt.

Zweckmäßige Baumerziehung zur Förderung der Fruchtbarkeit.
Die Baumentwicklung, insbesondere die Fruchtbarkeit, kann durch geeignete Schnittmaßnahmen gezielt verbessert werden.

Bevorzugter Einsatz von biologischen und anbautechnischen Maßnahmen.
Hier eignen sich zum Beispiel: Raubmilben,

Sitzstangen für Greifvögel, Nistkästen für insektenfressende Vögel, Hecken und Feldgehölze erhalten bzw. anlegen sowie auf nützlingsschonende Pflanzenschutzmittel zurückgreifen.

Optimale Erntetermine und Lagerbedingungen.
Um eine sortenangepaßte Lagerung und hohe geschmackliche Qualität, Frische und Haltbarkeit zu gewährleisten, muß der richtige Erntezeitpunkt gewählt werden. Hierzu sind mehrere Pfückdurchgänge nötig, da nicht alle Früchte eines Baumes gleichzeitig reif werden.

Regelmäßige Überwachung der Obstanlagen.
Durch die regelmäßige Kontrolle erfolgt eine Schaden-Nutzen-Abwägung anhand von Schadenschwellen und gezielten Bekämpfungsmaßnahmen. Außerdem werden die fachlichen Kenntnisse der Erzeugerbetriebe, bzw. die durchgeführten Kultur- und Pflegemaßnahmen,z.B. durch Betriebskontrolle und Rückstandsuntersuchungen geprüft.